Die Anfänge


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Obwohl sich die Neuapostolische Kirche von den katholischen apostolischen Gemeinden in fast allen Stücken unterscheidet, obwohl sie von dieser Gemeinschaft nicht anerkannt wurde (und nicht anerkannt werden konnte), ist ein Verständnis neuapostolischer Geschichte ohne Kenntnis der katholisch apostolischen Gemeinden kaum möglich.
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Es wurde seitens der katholisch apostolischen Amtsträger nie gegen die Kirche gekämpft. Man verstand sich als Bewegung innerhalb der Christenheit. Mit dem Bemühen, die Gottesdienste würdig zu begehen und die Christenheit zu einen, kann man in der katholisch-apostolischen Kirche die ersten Ansätze zu liturgischer Erneuerung und ökumenischer Einung sehen.
(F.W.Haack, Münchner Reihe)


1830 entstanden in Schottland und England Erweckungsbewegungen. Eine davon traf sich im Albury Park, dem Landsitz des Londoner Bankiers Henry Drummond.


Jahrelang war es seine Gewohnheit, ungefähr fünfzig Geistliche und Laienprediger von verschiedenen Glaubensgemeinschaften einzuladen, um mit ihnen die Schrift zu lesen und wichtige Glaubensangelegenheiten zu besprechen. Sie lasen 1. Kor.12 und 14 und stellten fest, daß Weissagungen, Krankenheilungen und Reden in verschiedenen Zungen (Anm. Sprachen) in der gegenwärtigen Kirche gefunden werden müßten wie in der Urkirche. Gebetstunden wurden gehalten, in denen sie um die Ausgießung des Heiligen Geistes baten.
(Geschichte der Neuapostolischen Kirche, Seite 19)